Außenbeziehungen
摘要
Obwohl die Demokratische Republik (DR) Kongo das flächenmäßig zweitgrößte und nach der Bevölkerungszahl wohl viertgrößte Land des afrikanischen Kontinents ist,1 wird sie außenpolitisch doch häufig als „klein“ bezeichnet (Sary Ngoy 2014: 27). Sie wird charakterisiert als „Spielball internationaler Interessen“ (König 2007: 196), als Objekt externer Rohstoffbegierden, als Empfängerin von Entwicklungshilfe, als leidend unter Krisen und Kriegen – mithin als passive und nicht als aktive Akteurin in den internationalen Beziehungen.