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Infrastruktur

  • Timo Nothdurft

摘要

Die Demokratische Republik (DR) Kongo gehört zu den infrastrukturell am schwächsten aufgestellten afrikanischen Staaten. Insbesondere die fundamentale Infrastruktur wie etwa eine verlässliche und flächendeckende Energieversorgung sowie ein solides Straßen- und Schienennetz sind nicht gegeben. Durch langjährige innerstaatliche Konflikte ist die Infrastruktur der DR Kongo massiv beschädigt worden, wodurch ein Verfall bestehender Strukturen eingesetzt hat. Obwohl seit dem offiziellen Ende des Zweiten Kongokrieges 2003 einige Verbesserungen zu verzeichnen sind, bestehen weiterhin große Defizite – auch im Vergleich zu anderen Ländern des Globalen Südens. Wenngleich der Konflikt sicherlich zu einer Verschlechterung der infrastrukturellen Lage beigetragen hat, erschweren insbesondere auch die enorme Größe des Landes, gepaart mit einer niedrigen Bevölkerungsdichte und schwierigem Terrain den Aufbau einer landesweiten Infrastruktur (Foster/Benitez 2010: 1).