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Franz Blei aus der Sicht der Tagebücher Thea Sternheims im Kontext des deutsch-französischen Kulturaustauschs ihrer Zeit

  • Hubert Roland

摘要

Sechs Monate vor ihrem Tod, am 12. Januar 1971, klebt die Schriftstellerin Thea Sternheim in ihr Tagebuch einen in der Welt erschienenen Artikel von Willy Haas zum 100. Geburtstag von Franz Blei ein. Auch wenn sie mit dem Alter feststellen muss, „wie die Erinnerungen schliesslich zusammenhangs-[l]os werden, sich verwirren“,1 bestätigt sich hier nochmal, wie „wesentlich“, „unvergessen und gleichzeitig wie fern“ in ihrem Leben der Freundes- und Bekanntenkreis der expressionistischen Jahre vor dem Exil nach Paris 1932 ganz besonders lebhaft nachklingt. Zu den an dieser Stelle spontan aufgelisteten Namen gehören Max Reinhardt, Gottfried Benn, Franz Pfemfert und seine Gattin Alexandra Ramm, André Gide und wiederum Franz Blei.2