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Der schöne Schein der Dinge: Zur Rolle der Warenästhetik in Zolas Au Bonheur des dames (1883)

  • Gero Faßbeck

摘要

Émile Zolas Warenhausroman Au Bonheur des dames (1883) gilt als „Ur-Text der Warenhausliteratur“ (Weiss-Sussex / Zitzelsperger 2015: 14), das Warenhaus selbst als ein Ort, an dem sich die Debatten um die Moderne wie in einem „Brennglas“ beobachten lassen (cf. Lenz 2011: 129).1 Mit dem Aufkommen der ersten Warenhäuser gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Paris entstand eine Form des Massenkonsums, die sich radikal von früheren Epochen unterschied und die Kaufaktivitäten in ganz erheblichem Maße veränderte.2 Es entstanden neue Konsumpraktiken, aus denen wiederum neue Lebensstile hervorgingen.