Balzacs Pantherin – Tierfiguren als narratives Kapital in der Comédie humaine
摘要
Wäre für Balzacs Romanwerk La Comédie humaine doch der Titel La Comédie animale passender gewesen? Dieser Gedanke drängt sich zumindest auf, wenn man den konzeptionell wichtigen „Avant-propos“ von 1842 vor dem Hintergrund der Animal Studies noch einmal liest. Intertextuell und kompositorisch folgt Balzac mit seinen Anekdoten, Novellen und Romanen weniger Dantes Vorbild der Divina Commedia als vielmehr dem naturgeschichtlichen Modell der Taxonomie. Die früheste Idee, schreibt Balzac, der Traum, die Chimäre von seinem Projekt der Comédie humaine sei ihm aufgrund eines Vergleichs gekommen: „Cette idée vint d’une comparaison entre l’Humanité et l’Animalité“ (A: 7).1