Illuminierte Handschriften aus Italien in Kärnten
摘要
Das Vorhandensein von italienischen Handschriften des 13. bis 15. Jahrhunderts ist in österreichischen Klosterbibliotheken keine Seltenheit.1 Sie waren beliebte Importhandschriften und fanden oft noch im Spätmittelalter ihren Weg über die Alpen.2 Im Fokus des Beitrags stehen ebensolche Handschriften aus zwei bedeutenden Bibliotheken Kärntens, und zwar die des Benediktinerstiftes Millstatt3 und die der Gurker Bischöfe.4 Mit dem Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal gibt es eine dritte Kärntner Sammlung, die reich illuminierte Manuskripte aus Italien verwahrt.5 Diese Bibliothek setzt sich aus einem eigenen kleinen Altbestand und den erst Anfang des 19. Jahrhunderts in das Kärntner Benediktinerstift gelangten Büchern des Kollegiatsstifts Spital am Pyhrn (Oberösterreich) und der Benediktinerabtei St. Blasien im Schwarzwald zusammen.6 Da die italienischen Werke nicht aus dem ursprünglichen St. Pauler Bestand stammen, sind sie in der Untersuchung nicht miteingeschlossen.7