Quartiersmelancholie Zur Deutung ambivalenter Gefühle in einem Arbeiterviertel in Transformation
摘要
In diesem Beitrag möchte ich das Konzept „Quartiersmelancholie“ vorstellen und erläutern, warum es mir besonders geeignet zu sein scheint, die komplexen und ambivalenten Gefühle zu deuten, die die radikale Transformation eines Dortmunder Arbeiterquartiers bei seinen alteingesessenen Bewohner*innen hervorruft – ein Wandel, der bislang vor allem unter der Überschrift Gentrifizierung diskutiert wird.1