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Positano: Ein heterotopischer Raum in Stefan Andres’ Novelle Die beiden Pharaonen

  • Luisa Zullo

摘要

Positano, oder ›Città morta‹, wie Stefan Andres die Küstenstadt nennt, nimmt nicht nur eine zentrale Rolle im Leben des Autors1 ein, sondern erlangt auch eine emblematische Bedeutung innerhalb seiner literarischen Produktion, indem sie eine Art Leitmotiv bildet: als Schauplatz zahlreicher Novellen,2 Erzählungen, Anekdoten und Romane,3 in denen sie verschiedene Bedeutungen einnimmt, meist (aber nicht immer) als Rückzugsort des Protagonisten aus der Welt.4 Die vertikale Stadt ist auch der Schauplatz der Novelle Die beiden Pharaonen, welche 1957 die Sammlung Positano. Geschichten aus einer Stadt am Meer eröffnet. Es handelt sich um die erweiterte Fassung der 1943 erstmals im Völkischen Beobachter in Wien erschienenen Novelle Faraone. Obwohl die beiden Novellen die gleichen Protagonisten haben und dasselbe Thema behandeln, weist der jüngere Text wesentliche Änderungen auf, vor allem in der Gestaltung der Figuren und der Umgebung.