„was ist denn da noch was.“
摘要
Franz Josef Czernin ist ein österreichischer Dichter, der Prosa, Essays, Aphorismen und Lyrik veröffentlicht. Seine Werke beschäftigen sich häufig mit dem Bekannten, mit aus dem Alltag vertrauten Begebenheiten oder Gegenständen – doch gipfelt seine Auseinandersetzung in der Regel darin, keinen der vertrauten Steine auf dem anderen zu lassen. Sowohl in seinen poetologisch-sprachreflexiven Schriften als auch in seinen Gedichten lotet er konsequent die verschieden möglichen Sprache-Subjekt-Welt-Verhältnisse aus und offenbart deren Konstruktionscharakter. Eine solche lyrische Auslotung wird im Folgenden zunächst anhand eines Gedichts vorgestellt und mit Czernins poetologischen Überlegungen hinsichtlich der Unentschiedenheit und Vieldeutigkeit verbunden.