Unsagbares und „Unverlautbares“
摘要
Die Auseinandersetzung mit den Grenzen von Sprache ist ein zentraler Aspekt in Ingeborg Bachmanns Werk, der sich in literarischen und theoretischen Texten, von den frühen Gedichten bis zum späteren Prosawerk, wiederfindet.1 Joachim Eberhardt unterscheidet in seiner Überblicksdarstellung zwischen einer ästhetischen und einer ethischen Perspektive, wobei er mit Maja Goth eine Entwicklung hin zu einer ethischen Betrachtung von Sprache nach 1957 sieht.2 In seinen Ausführungen zu einzelnen Schriften wird allerdings deutlich, dass beide Perspektiven nicht trennscharf voneinander geschieden werden können.