Die Geschichte der Nationalhymne von Walther von der Vogelweide bis Heinrich Hoffmann von Fallersleben
摘要
„Einigkeit und Recht und Freiheit!“ Das Lied kommt uns heute wie selbstverständlich von den Lippen. Aber eine Nationalhymne haben wir erst seit 1922, und sie war keineswegs unumstritten. Nach dem Ersten Weltkrieg erklärte Reichspräsident Friedrich Ebert (SPD) die ersten drei Strophen des Lieds der Deutschen von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zur Nationalhymne. 1952 wiederholte sich der Vorgang: Bundeskanzler Konrad Adenauer setzte Hoffmanns Lied als Nationalhymne durch – sehr zum Leidwesen von Bundespräsident Theodor Heuss, der nach dem Zusammenbruch des Hitlerreichs einen Neuanfang vorgezogen hätte, auch symbolisch mit einer neuen Nationalhymne.1