II. Quartal 1916: Unsere Gegner müssen noch härter gezüchtigt werden
摘要
Nicht ohne einzelne schwere Tage für uns alle ging diese Zeit hin, für den einen oder anderen lagen ja immer schwere Stunden dazwischen. Die schwerste Zeit für uns alle waren die Tage nach der Versenkung der „Lusitania“. Wie wurde da in den Zeitungen gehetzt! Kindesmörder, das war der allgemeine Name für uns Deutsche. Und mit welchem Erfolg! Im Anfang Mai war es, da hörten wir aus allen Städten Südafrikas, aus Johannisburg zuerst, dann von Kapstadt, Port Elisabeth, Durban, Pieter-Maritzburg, wie nicht der Pöbel, sondern die „middle classes“, angeführt von Soldaten, die deutschen Geschäftshäuser stürmten, ausplünderten und bis auf die Außenmauern niederbrannten, wie sie die Deutschen draußen verfolgten und nicht immer vor den Frauen haltmachten, und das traurigste von allem, wie da der eine oder andere Deutsche sein Deutschtum verleugnete, sich von seinem Volke öffentlich lossagte. Und das waren schwere Tage, als wir vernahmen, daß unsere Kolonie Deutsch-Südwest der feindlichen Übermacht erlegen war, daß Franke und Botha die Übergabe der Kolonie unterzeichnet hatten.