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I. Quartal 1915: Wir danken Gott, daß er uns diesen Krieg geschickt hat

  • Ulfried Weißer

摘要

Ein Einjährig-Freiwilliger, Student der Mathematik, der schon ein Brudergrab in den Vogesen hat, ist auf Urlaub zur Erholung in der Heimat. Im Familienkreise wird die Frage aufgeworfen, warum es nach den anfänglichen raschen Siegen unter Gottes sichtbaren Fügungen jetzt nicht mehr so vorwärts geht, ja alles zu stocken scheine, speziell an dem Festungsgürtel vor der Grenze. Da sagt der Soldat, nachdem einige technische Schwierigkeiten als Gründe angeführt sind, mit ernstem Gesichtsausdruck: „Ich will euch einen triftigen Grund sagen: Unser Volk daheim ist daran schuld, daß es nicht mehr so vorwärts geht.“ Und er sagt damit weiter: „Wir spüren nicht mehr die starke Rückendeckung der Buße und Gebete, die uns im ersten Monat des Krieges so spürbar, ja sichtbar durchgetragen hat, unser Volk daheim ist zum Teil sicher und träg, ja vielfach wieder leichtsinnig geworden.“