III. Quartal 1916: Die Weißen sind doch die Wilden
摘要
Über die Beurteilung des Weltkrieges durch Neger in Transvaal berichtet Missionar Fatton von der Mission Romande in Lausanne aus Tembe u. a. folgendes: „Ich habe in dieser Zeit oft genug Gelegenheit gehabt, Schwarze, Christen und Heiden ihre Ansicht über den Krieg aussprechen zu hören. Schon im August 1914 empfanden unsere Schwarzen ein großes Ärgernis, als sie die verblüffenden Nachrichten aus Europa hörten. Dieser Eindruck hat sich bisher nicht abgeschwächt. Immer wieder hört man die höchstes Erstaunen verratende Frage: ‚Dauert denn der Krieg immer noch fort? Ist er noch nicht zu Ende? Schlagen sie sich wirklich noch?‘ Und wenn man ihnen das bestätigt, dann schütteln sie die Köpfe und sagen: ‚Die Weißen – ha, ha, ha – das sind doch die Wilden; sie sind es mehr als wir.‘ Ein solcher Krieg, und noch dazu einer, der so lange dauert, bringt sie ganz außer Fassung. Sie ziehen Vergleiche, nicht immer richtige, zwischen den Kämpfen ihrer Vorfahren und denen der Weißen.