Schlussfolgerung und Ausblick
摘要
Die Folgen der Balkankriege von 1912/13 haben die Balkanhalbinsel so stark geprägt, dass die Streitigkeiten ethnopolitisch-historischer Art in der Region tiefe Spuren hinterlassen haben, die sich auch heute noch auf dem „Krisenherd“ Balkan bemerkbar machen. Die Lage der Minderheiten nach den Balkankriegen war in allen neuen Nationalstaaten des Balkans gleich. Durch eine Nationalisierungspolitik versuchte jeder Staat in den neuerworbenen Gebieten nach der Aufteilung Makedoniens eine nationale Homogenisierung anzustreben: Bevorzugt waren die Angehörigen der Staatsnation, alle anderen Bevölkerungsteile wurden benachteiligt, sogar diskriminiert.