Die Aromunen vor und nach den Balkankriegen von 1912–1913
摘要
Ende des 19. Jahrhunderts breitete sich eine Welle des nationalen Irredentismus auch auf den Balkan aus. Die „Sprengkraft des modernen Nationalismus“189 besonders in diesem Vielvölkerbereich nahm unaufhörlich exklusivere Formen ab: Es ging „nicht mehr um Abgrenzung, sondern vor allem um Ausgrenzung“.190 Makedonien, eine geographische Region bestehend aus Westmakedonien, Zentralmakedonien, Ostmakedonien und Thrakien sowie der autonomen Mönchrepublik Athos, repräsentierte in recht kompakter Form die ausgeprägte religiöse und ethnische Vielfalt des Balkans.