„Ich will auch später die ganze europ[äische] Volkskunde oder vielmehr Völkerkunde umstossen und die national zersplitterten Einzeldisziplinen zu einer gesamteuropäischen Auffassung zusammenbringen. […] Im Vordergund steht für mich jetzt […] Europa, die Herausarbeitung seiner Grundschichten.“ (vgl. Brief Nr. 171) Der junge Mann, der sich hier Anfang August 1943 so gar nicht bescheiden über seine beruflichen Nachkriegsziele als Ethnologe äußerte, war der rund dreißigjährige Georg Eckert, seines Zeichens Wehrmachtsbeamter auf der Marinewetterwarte Thessaloniki im von Deutschland seit April 1941 besetzten Griechenland.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Einleitung: Feldpostbriefe aus Thessaloniki

  • Heike Christina Mätzing

摘要

„Ich will auch später die ganze europ[äische] Volkskunde oder vielmehr Völkerkunde umstossen und die national zersplitterten Einzeldisziplinen zu einer gesamteuropäischen Auffassung zusammenbringen. […] Im Vordergund steht für mich jetzt […] Europa, die Herausarbeitung seiner Grundschichten.“ (vgl. Brief Nr. 171) Der junge Mann, der sich hier Anfang August 1943 so gar nicht bescheiden über seine beruflichen Nachkriegsziele als Ethnologe äußerte, war der rund dreißigjährige Georg Eckert, seines Zeichens Wehrmachtsbeamter auf der Marinewetterwarte Thessaloniki im von Deutschland seit April 1941 besetzten Griechenland.