Auditive Serialität als Möglichkeit zur Dekonstruktion machtaffirmierender Strukturen im Literaturunterricht ab Klasse 4
摘要
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich aus didaktischer Sicht mit der Frage, wie mit Texten oder Medien umgegangen werden soll, denen machtaffirmierende, rassistische oder anderweitig exkludierende Strukturen eingeschrieben sind. Literatur bietet im Sinne Ekes die Möglichkeit, „Kognitionsroutinen zu durchbrechen“ (vgl. Eke 2014: 271) und „Automatisiertes wieder wahrnehmbar zu machen“ (vgl. ebd.). Dieses Potenzial von Literatur lässt sich auch auf weitere ästhetische geschichtenerzählende Medien übertragen. Dieses dem Gegenstand innewohnende Potenzial bietet schon im Primarbereich im Sinne eines kumulativen Kompetenzerwerbs die Möglichkeit, einen hinterfragenden Rezeptionsmodus einzuüben.