Imaginäre Räume und akustische Realitäten
摘要
Das Diskurs- und Praxisfeld des sich ab 1924 ausbildenden britischen Radio Dramas erfährt durch die Einführung einer von der BBC entwickelten Mischapparatur schon in seinen ersten Jahren maßgebliche Verschiebungen. Wo im Drama-Studio der BBC ab Anfang 1927 ein einfacher Drei-Kanal-Mixer die Möglichkeit bietet, die Signale aus zwei Studioräumen – der eine für Sprecher und Sprecherinnen, der andere für die Effekte – zusammenzumischen und sie bei Bedarf durch eine Echo-Kammer zu schleusen, da empfängt 1928 das sogenannte ›dramatic control panel‹ auf zehn voneinander separierten Kanälen die Signale aus mehreren Aufnahmeräumen eines als räumliches Cluster verstandenen Studios. Es erlaubt die individuelle Justierung der Lautstärken sowie die Hinzufügung von Hall mittels Drehreglern.