Im Namen der Skepsis
摘要
„Jeder hat noch in den Alten gefunden, was er brauchte, oder wünschte; vorzüglich sich selbst“.1 Dieses Zitat scheint den Umweg über die Antike – den ich in diesem Artikel vornehmen möchte, um Friedrich Schlegels Skepsisverständnis als wichtiges Element seiner Philosophie vorzustellen – nicht als erste Bezugsperspektive seiner philosophischen Bemühungen nahezulegen. Ein weiteres Zitat, ebenfalls in seinem einflussreichen frühromantischen Zeitschriftenprojekt Athenäum veröffentlicht, unterstreicht diese Abgrenzung zur Antike: „Es gibt noch gar keinen Skeptizismus, der den Namen verdient.“2