In Bukarest hat das New Europe College seit seiner Gründung 1994 mit besonderer Intensität zur Internationalisierung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung beigetragen, zunächst mit Blick auf Westeuropa, das in der Zeit der extremen Isolation durch das kommunistische Regime unzugänglich war, und dann allmählich mit neuem Blick auch auf den Osten. Seit 2010 beteiligt sich das Institute for Advanced Study an Programmen, die sich an Forscher aus der Schwarzmeer- und Kaukasusregion richten, und bezog folglich Kollegen ein, die mit unbestreitbarer Kompetenz bei der wissenschaftlichen Entwicklung und Auswahl helfen konnten. So lernten wir Ulrich Schmid kennen, der uns dank seiner umfassenden Kenntnisse des ehemaligen sowjetischen Raums seit rund 15 Jahren im Wissenschaftlichen Beirat des NEC begleitet. Die Äquidistanz, die Sportlichkeit und die Genügsamkeit, die wir (rumänische Kollegen) als Schweizer Wahrzeichen sahen, Ulis große intellektuelle Offenheit und sein Humor wurden Zutaten, ohne die ich mir eine Auswahl neuer NECFellows nicht vorstellen kann. Und da wir kaum je Zeit fanden, gemeinsam über musikalische Themen zu sprechen, dachte ich, ich widme ihm diesen Text über die vom sowjetischen Modell unweigerlich imprägnierte rumänische Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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Wie kompositorische Ideen in totalitären Regimen zirkulieren

  • Valentina Sandu-Dediu

摘要

In Bukarest hat das New Europe College seit seiner Gründung 1994 mit besonderer Intensität zur Internationalisierung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung beigetragen, zunächst mit Blick auf Westeuropa, das in der Zeit der extremen Isolation durch das kommunistische Regime unzugänglich war, und dann allmählich mit neuem Blick auch auf den Osten. Seit 2010 beteiligt sich das Institute for Advanced Study an Programmen, die sich an Forscher aus der Schwarzmeer- und Kaukasusregion richten, und bezog folglich Kollegen ein, die mit unbestreitbarer Kompetenz bei der wissenschaftlichen Entwicklung und Auswahl helfen konnten. So lernten wir Ulrich Schmid kennen, der uns dank seiner umfassenden Kenntnisse des ehemaligen sowjetischen Raums seit rund 15 Jahren im Wissenschaftlichen Beirat des NEC begleitet. Die Äquidistanz, die Sportlichkeit und die Genügsamkeit, die wir (rumänische Kollegen) als Schweizer Wahrzeichen sahen, Ulis große intellektuelle Offenheit und sein Humor wurden Zutaten, ohne die ich mir eine Auswahl neuer NECFellows nicht vorstellen kann. Und da wir kaum je Zeit fanden, gemeinsam über musikalische Themen zu sprechen, dachte ich, ich widme ihm diesen Text über die vom sowjetischen Modell unweigerlich imprägnierte rumänische Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.