Einleitung
摘要
Die Entscheidung, mich mit der Übersetzungsgeschichte des Kommunistischen Manifests zu beschäftigen und schließlich dieses Buch zu schreiben, traf ich hauptsächlich aus zwei Motiven. Ich sah in diesem Fall einerseits das Potenzial, ein Stück spannende Gegenstandsgeschichte für das Forschungsfeld der Translationsgeschichte aufzuarbeiten, andererseits auch die Chance, besser zu verstehen und zu beschreiben, wie Phänomene, die Kanonisierungsprozesse durchlaufen und vor translatorischen Momenten überquellen, translationshistorisch zu fassen und zu verarbeiten sind und welche historiografischen Möglichkeiten sich dafür anbieten. Dieses Buch ist deshalb der Versuch, neben einer fundierten Auseinandersetzung mit dem historischen Gegenstand auch viele Anknüpfungspunkte für die Translationshistoriografie zu bieten, das methodologische Repertoire zu erweitern und Begriffe zu schärfen.