错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Poes Prosa und der Orient des „Märchens“

  • Wolfgang Günter Lerch

摘要

Orientalische Quellen sowie Informationen über die islamische Welt, beispielsweise über Reisende, waren Poe, wie auch vielen anderen englischen und amerikanischen Autoren, bekannt. Zu den zahlreichen Rezensionen und Essays Poes gehören zwei Texte über Arbeiten, die ihm ein – natürlich subjektiv gefärbtes – Bild des Orients vermittelten. Im Jahre 1844 rezensierte er ein Werk des amerikanischen Orient-Reisenden und Politikers Stephen Olin (1797–1851) mit dem Titel „Travels in Egypt, Arabia Petraea and The Holy Land“. Al-Kamal befasst sich ausführlich mit Olin sowie der Rezension seines Buches durch Poe und zeichnet ein eindrucksvolles Bild vom „Image“, das der damalige Orient aufgrund solcher Reiseberichte hatte. Im Brennpunkt stand, auch bei Poe, das biblische Heilige Land. Doch auch die Region insgesamt erschien als eine Welt der Freiheit („land of freedom“14) ohne die lästigen Restriktionen der westlichen Hemisphäre – wie auch bei Lord Byron in seiner Dichtung „Der Giaur“. Aus Poes Besprechung geht hervor, dass der Dichter mit den wichtigsten Autoren, die den Orient bereist hatten, und ihren Büchern vertraut war, mit James Morier (ca. 1780–1849), Jean Chardin (1643–1713) oder dem berühmteren Chateaubriand (1768–1848).