Carl von Clausewitz hat in seinen drei Bänden Vom Kriege dargelegt, dass die vielen Kriege in der Welt nichts anderes sind als „die fortgesetzte Politik oder Staatspolitik mit anderen Mitteln.“ (Clausewitz 2019, 1. Kapitel) Das heißt, dass für die Politik bestimmenden und für die Entwicklung der Gesellschaften verantwortlichen Politiker der Krieg als Mittel zu einem politischen Ziel verstanden wird. In seiner Betrachtung kann man niemals den Krieg von der Politik trennen, weil er sonst zu einem „sinn- und zwecklosen Ding“ (ebenda, 6. Kapitel) wird. Es ist, Clausewitz zufolge, jeweils eine bestimmte Politik, die Kriege führen will. Wenn es in der Tat die Politik ist, die, um bestimmte Ziele zu erreichen, zu kämpfen bereit ist, kann die Lösung nur die sein, auf die jeweilige Politik einzuwirken, um Kriege zu vermeiden.

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Kriege als Fortsetzung der Politik mit gewaltsamen Mitteln

  • Gert Hellerich

摘要

Carl von Clausewitz hat in seinen drei Bänden Vom Kriege dargelegt, dass die vielen Kriege in der Welt nichts anderes sind als „die fortgesetzte Politik oder Staatspolitik mit anderen Mitteln.“ (Clausewitz 2019, 1. Kapitel) Das heißt, dass für die Politik bestimmenden und für die Entwicklung der Gesellschaften verantwortlichen Politiker der Krieg als Mittel zu einem politischen Ziel verstanden wird. In seiner Betrachtung kann man niemals den Krieg von der Politik trennen, weil er sonst zu einem „sinn- und zwecklosen Ding“ (ebenda, 6. Kapitel) wird. Es ist, Clausewitz zufolge, jeweils eine bestimmte Politik, die Kriege führen will. Wenn es in der Tat die Politik ist, die, um bestimmte Ziele zu erreichen, zu kämpfen bereit ist, kann die Lösung nur die sein, auf die jeweilige Politik einzuwirken, um Kriege zu vermeiden.