Kulturbeziehungen im Kalten Krieg zwischen Öffnung und Abgrenzung
摘要
Die mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges einsetzende und mit dem Zerfall des Sowjetimperiums endende Periode wird auch heute noch gern mit dem Begriff des „Kalten Krieges“ umschrieben.1 Unlängst hat der Kölner Historiker Jost Dülffer jedoch erneut auf die Problematik dieser Bezeichnung hingewiesen, suggeriere sie doch „ein hohes Maß an Geschlossenheit und Permanenz für die Zeit zwischen 1945 und 1990“ und vernachlässige dabei „den ständigen Wandel der Beziehungen zwischen den ‚Blöcken‘“.2