Die hoffnungsvollen Jahre in Frankfurt am Main (1934–1938)
摘要
In Frankfurt am Main gibt es für den ehrgeizigen jungen Gottschalk ungeahnte Möglichkeiten: im Winter das Schauspielhaus und im Sommer die weithin bekannten und berühmten Frankfurter Römerbergfestspiele, die als Freilichtspiele in Konkurrenz zu den Heidelberger Schlossfestspielen, die ab 1934 „Reichsfestspiele“ genannt werden, stehen. Diese wurden dort von Goebbels ideologisch schon als ein Salzburg des Südwestens stilisiert, während jene in Frankfurt eine Spielstätte der deutschen Klassiker darstellen sollten. Der Frankfurter Römerberg sei der gegebene Schauplatz für große Staatsdramen, in denen sich das Geschichtlich-Entscheidende mit dem Festlich-Repräsentativem verbindet. Von Zeitgenossen wurde mehrfach begeistert die Atmosphäre dieser Spielstätte, dem weiten Platz, umgeben von Giebelhäusern, die an ein klassisches Amphitheater erinnerten, beschrieben.