Vergleicht man Texte und ihre Übersetzungen in verschiedene Sprachen, so kann man bemerken, dass bei der Übertragung von Eigennamen nicht immer auf die gleiche Weise verfahren wird. Den Übersetzenden stehen offensichtlich verschiedene Strategien zur Verfügung, wobei der Name beibehalten oder adaptiert, über- oder auch ersetzt werden kann. Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Strategien in den jeweiligen Zielsprachen angewandt werden und wodurch die Auswahl der Übersetzenden bedingt wird. Zunächst werden die möglichen Strategien bei der Übersetzung von Eigennamen vorgestellt und anhand von Beispielen näher erläutert. Das zur Analyse verwendete Korpus umfasst Namen realen Personen sowie von Figuren aus englischsprachigen Kinderbüchern, Comics und Romanen. Bei der Analyse der Beispiele werden Übersetzungen in die serbische und deutsche Sprache kontrastiv betrachtet und bezüglich der jeweils verwendeten Strategien beleuchtet. Es wird gezeigt werden, dass die Verwendung der unterschiedlichen Strategien davon abhängt, um welche Art von Text es sich handelt, für welches Zielpublikum er bestimmt ist, ob transkribiert werden muss, aber auch welche kulturellen Faktoren berücksichtigt werden müssen. Dazu sollten die Übersetzenden über eine hohe kulturelle Kompetenz verfügen, sowohl was die Ausgangs- als auch was die Zielkultur betrifft und in der Lage sein, mit kulturellen Spezifika sprachlich adäquat umgehen zu können.

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Über den Umgang mit Eigennamen in Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche und Serbische

  • Julia Popović

摘要

Vergleicht man Texte und ihre Übersetzungen in verschiedene Sprachen, so kann man bemerken, dass bei der Übertragung von Eigennamen nicht immer auf die gleiche Weise verfahren wird. Den Übersetzenden stehen offensichtlich verschiedene Strategien zur Verfügung, wobei der Name beibehalten oder adaptiert, über- oder auch ersetzt werden kann. Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Strategien in den jeweiligen Zielsprachen angewandt werden und wodurch die Auswahl der Übersetzenden bedingt wird. Zunächst werden die möglichen Strategien bei der Übersetzung von Eigennamen vorgestellt und anhand von Beispielen näher erläutert. Das zur Analyse verwendete Korpus umfasst Namen realen Personen sowie von Figuren aus englischsprachigen Kinderbüchern, Comics und Romanen. Bei der Analyse der Beispiele werden Übersetzungen in die serbische und deutsche Sprache kontrastiv betrachtet und bezüglich der jeweils verwendeten Strategien beleuchtet. Es wird gezeigt werden, dass die Verwendung der unterschiedlichen Strategien davon abhängt, um welche Art von Text es sich handelt, für welches Zielpublikum er bestimmt ist, ob transkribiert werden muss, aber auch welche kulturellen Faktoren berücksichtigt werden müssen. Dazu sollten die Übersetzenden über eine hohe kulturelle Kompetenz verfügen, sowohl was die Ausgangs- als auch was die Zielkultur betrifft und in der Lage sein, mit kulturellen Spezifika sprachlich adäquat umgehen zu können.