Bildungskanon oder Wissensvielfalt?
摘要
Im Horizont schulischer Realität sind die Begriffe „Meinen, Glauben, Wissen, Hoffen“ Beschreibungen von Prozessen, die sich an den Orten, an denen Lernen geschieht, vor allem aber in den Köpfen der Schüler abspielen. Sie bezeichnen Etappen von gelungenen wie scheiternden Bildungsprozessen. Aus Meinen wird Wissen. Wissen kann dann bedeutsam werden, wenn es mit Glauben bzw. Überzeugungen verbunden ist, Glauben an Gott, an Werte, zum Beispiel an Menschenwürde und Gerechtigkeit und schließlich gibt es die Hoffnung. Der Bildungstheoretiker und Didaktiker Wolfgang Klafki entwickelt in seiner Bildungstheorie eine doppelte Hoffnungsperspektive, dass nämlich alle Bildungsprozesse letztlich zu einem besseren Welt- und Selbstverständnis führen werden: