The Body in the Box
摘要
In seinem Essay über die spiritistische Bewegung, die Ende des 19. Jahrhunderts ihren Weg auch in die respektablen wissenschaftlichen Zirkel der Universitäten gefunden habe, charakterisiert der Psychologe Wilhelm Wundt diese als eine weitere „abergläubische Epidemie“, die in der „europäischen Gesellschaft“ grassiere. Wundt mahnt zur Vorsicht, besonders vor der spiritistischen Praxis der Séance, die durch ein Medium Verstorbene kontaktieren und Kommunikation mit dem Jenseits herstellen will. Zur Lösung verweist er auf Fachkundige, nämlich „die Taschenspieler“. Ihre „‚Vorstellungen der höheren Magie‘“ hätten bereits „so allgemein ‚antispiritistischen Demonstrationen und Experimenten‘ Platz gemacht, daß an dem pädagogischen Erfolg der letzteren wohl nicht zu zweifeln ist“. Eine praktische Überprüfung von Séancen wie Medien sowie die öffentliche Enttarnung von Betrugsversuchen schafft Abhilfe hinsichtlich einer Form der Pseudowissenschaft, die letztlich naturwissenschaftliche Erkenntnisse als solche in Frage stellt, so Wundt.1