„Narzissen und die Tulipan/die ziehen sich viel schöner an/als Salomonis Seide …“ So sangen wir als Kinder, zu einer Zeit, da die Türkei für die Deutschen ein fernes Land war, in das damals kaum jemand reiste, geschweige denn, dass man – außer über Kolportageromane in der Manier von Karl May – Genaueres über dieses Land wusste. Das hat sich radikal geändert. Millionen Türken leben mit uns, nicht wenige sind inzwischen deutsche Staatsbürger. Türkische Lokale schießen aus dem Boden, türkische Speisen, allen voran Döner Kebab, sind längst „eingedeutscht“. Da die Türken Muslime sind, haben sie eine andere Religion mitgebracht; man sieht es – vor allem bei den Frauen – vermehrt im Bild unserer Städte.

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Lieder, Gedichte und Hymnen der Türkei

  • Wolfgang Günter Lerch

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„Narzissen und die Tulipan/die ziehen sich viel schöner an/als Salomonis Seide …“ So sangen wir als Kinder, zu einer Zeit, da die Türkei für die Deutschen ein fernes Land war, in das damals kaum jemand reiste, geschweige denn, dass man – außer über Kolportageromane in der Manier von Karl May – Genaueres über dieses Land wusste. Das hat sich radikal geändert. Millionen Türken leben mit uns, nicht wenige sind inzwischen deutsche Staatsbürger. Türkische Lokale schießen aus dem Boden, türkische Speisen, allen voran Döner Kebab, sind längst „eingedeutscht“. Da die Türken Muslime sind, haben sie eine andere Religion mitgebracht; man sieht es – vor allem bei den Frauen – vermehrt im Bild unserer Städte.