Während vor kurzem die einstigen westlichen Alliierten die vierzigste Jährung der Invasion – der Landung ihrer Truppen im Juni 1944 auf französischem Boden – und die Deutschen den vierzigsten Jahrestag des Juli-1944-Attentates auf Hitler begingen, erschien in einem Londoner/New Yorker Verlag das Buch eines englischen Militärhistorikers, das erregt und heftig zu diskutieren die Franzosen, Briten und Nordamerikaner nicht aufhören. Es gedenkt derer, die in den großen Feierlichkeiten der vergangenen Wochen unerwähnt blieben. „Overlord, D-Day June 6 1944“ lautet der Titel, Max Hastings heißt der Verfasser. „Sie kämpften wohl für eins der verhasstesten Regime aller Zelten“, heißt es bei Hastings u. a., „doch sie kämpften unerhört“. Gemeint sind die Frontverbände des deutschen Heeres im Krieg 1939–45.

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„Wenn man ein Vorbild sucht“

  • Hans Bergel

摘要

Während vor kurzem die einstigen westlichen Alliierten die vierzigste Jährung der Invasion – der Landung ihrer Truppen im Juni 1944 auf französischem Boden – und die Deutschen den vierzigsten Jahrestag des Juli-1944-Attentates auf Hitler begingen, erschien in einem Londoner/New Yorker Verlag das Buch eines englischen Militärhistorikers, das erregt und heftig zu diskutieren die Franzosen, Briten und Nordamerikaner nicht aufhören. Es gedenkt derer, die in den großen Feierlichkeiten der vergangenen Wochen unerwähnt blieben. „Overlord, D-Day June 6 1944“ lautet der Titel, Max Hastings heißt der Verfasser. „Sie kämpften wohl für eins der verhasstesten Regime aller Zelten“, heißt es bei Hastings u. a., „doch sie kämpften unerhört“. Gemeint sind die Frontverbände des deutschen Heeres im Krieg 1939–45.