Dieser Beitrag stellt dar, wie Narratologie, linguistische Parameter sowie die Reflexion und Analyse der Kategorie Geschlecht zusammengedacht werden können. Er verfolgt das Ziel, die sprachlich-literarische Konstruktion der Kategorie in literarischen Texten offenzulegen, um sie darauf aufbauend didaktisch zu reflektieren und zu perspektivieren. Es handelt sich um die Entwicklung eines didaktisch orientierten Analysemodells mit spezifischen Leitfragen, das eine narratologisch stringente, linguistisch perspektivierte Sichtweise auf Mechanismen der Erzeugung expliziter und impliziter Bedeutungen in Bezug auf Geschlecht ermöglicht. Der Beitrag möchte dabei deutlich machen, dass ein solch hochgradig analytischer Ansatz nicht dazu führt, den Blick auf die Ästhetik des Textes zu verstellen oder diese gar zu negieren, sondern im Gegenteil gerade Möglichkeiten bietet, ein Beschreibungsinventar für derartige ästhetische Darstellungsweisen zu erlangen. Für didaktische Anschlussüberlegungen mit einem Bezug auf Ästhetik erweist sich eine solche linguistisch-narratologische Klarheit als hochgradig zentral, um im Vermittlungskontext eine konzise, aber den ästhetischen Text würdigende Sichtweise herausarbeiten zu können.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Eine narratologisch-linguistische Perspektive auf die Kategorie Geschlecht, didaktisch perspektiviert

  • Nadine Bieker

摘要

Dieser Beitrag stellt dar, wie Narratologie, linguistische Parameter sowie die Reflexion und Analyse der Kategorie Geschlecht zusammengedacht werden können. Er verfolgt das Ziel, die sprachlich-literarische Konstruktion der Kategorie in literarischen Texten offenzulegen, um sie darauf aufbauend didaktisch zu reflektieren und zu perspektivieren. Es handelt sich um die Entwicklung eines didaktisch orientierten Analysemodells mit spezifischen Leitfragen, das eine narratologisch stringente, linguistisch perspektivierte Sichtweise auf Mechanismen der Erzeugung expliziter und impliziter Bedeutungen in Bezug auf Geschlecht ermöglicht. Der Beitrag möchte dabei deutlich machen, dass ein solch hochgradig analytischer Ansatz nicht dazu führt, den Blick auf die Ästhetik des Textes zu verstellen oder diese gar zu negieren, sondern im Gegenteil gerade Möglichkeiten bietet, ein Beschreibungsinventar für derartige ästhetische Darstellungsweisen zu erlangen. Für didaktische Anschlussüberlegungen mit einem Bezug auf Ästhetik erweist sich eine solche linguistisch-narratologische Klarheit als hochgradig zentral, um im Vermittlungskontext eine konzise, aber den ästhetischen Text würdigende Sichtweise herausarbeiten zu können.