Die menschliche Sprache ist durch vier dialektische Verhältnisse gekennzeichnet: Sprache und Bewusstsein, Sprache und Welt, Sprache und Ästhetik, Beharren und Wandel. Zum Ersten: Sprache habe, so Karl Bühler in seinem Organon-Modell, drei Funktionen: Ausdruck (Symptom), Appell (Signal) und Darstellung (Symbol). Ausdruck – das Ich – und Appell – das Du – kennten alle lebenden Sprachen, also auch jene der Elefanten, Löwen, Hunde und Primaten. Lediglich die dritte Funktion, die Darstellung – das Es – sei der menschlichen Sprache eigen, sei es in einer Erzählung, einem Bericht oder einer Reportage (Bühler 1982: 102).

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Sprache

  • Lutz Götze

摘要

Die menschliche Sprache ist durch vier dialektische Verhältnisse gekennzeichnet: Sprache und Bewusstsein, Sprache und Welt, Sprache und Ästhetik, Beharren und Wandel. Zum Ersten: Sprache habe, so Karl Bühler in seinem Organon-Modell, drei Funktionen: Ausdruck (Symptom), Appell (Signal) und Darstellung (Symbol). Ausdruck – das Ich – und Appell – das Du – kennten alle lebenden Sprachen, also auch jene der Elefanten, Löwen, Hunde und Primaten. Lediglich die dritte Funktion, die Darstellung – das Es – sei der menschlichen Sprache eigen, sei es in einer Erzählung, einem Bericht oder einer Reportage (Bühler 1982: 102).