Lex orandi – lex credendi. Die Bekehrung des säkularisierten Menschen zur Eucharistie
摘要
Der Grundsatz „Lex orandi – lex credendi“ stammt aus dem 5. Jahrhundert und wird dem Theologen Prosper Tiro von Aquitanien zugeschrieben. Diese bis heute gebräuchliche Zusammenstellung wirkt wie eine gegenseitige Spiegelung der beiden Elemente Gebet und Glaube, die intensiv miteinander verbunden sind. Man kann diesen Grundsatz in der Theologie- und Liturgiegeschichte auch wie eine Diagnose verwenden. Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass die lex orandi der lex credendi vorangestellt ist. Das soll heißen, das Gebet ist der Schlüssel und der Weg zum Glauben.