Das Forschungsproblem der Vasallitätsterminologie in der romanischen und deutschen Liebespoesie des Mittelalters
摘要
Obwohl sich in der literarhistorischen Mediävistik inzwischen eine Rückkehr sozialhistorischer Interessen abzeichnet,1 wenn nicht gar eine Art Wiederaufnahme des seit den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts „abgebrochenen Projekts einer Sozialgeschichte der Literatur“,2 hat die intensive Feudalismus-Debatte, die die Geschichtswissenschaft spätestens seit Susan Reynolds’ Paukenschlag aus dem Jahre 19943 führt, bislang bei den Literarhistorikern keinen [S. 624] besonderen Widerhall gefunden.4