Wie können Destinationen ihre Zweitwohnungsbesitzer einbinden? – Ein Prozess für aktives Engagement
摘要
Der Autor schlägt einen vierstufigen Prozess vor, mit dem Destinationen aktives Engagement unter ihren Zweitwohnungsbesitzern gestalten können. Engagement ist in den letzten Jahren auf der strategischen Prioritätenliste vieler Manager ganz nach oben gerückt. Die Engagement-Theorie hilft zu verstehen, wie die Beziehung zwischen einer Destination und ihren Zweitwohnungsbesitzern produktiver gestaltet werden kann. Die meisten Untersuchungen zu Engagement konzentrieren sich jedoch auf die Nachfrageseite, d.h. darauf, wie sich Kunden, Mitarbeitende oder Investoren mit Unternehmen, Marken oder Destinationen auseinandersetzen. Diese vergleichende Fallstudie untersucht das Engagement von der Angebotsseite her, d.h. wie Destinationen ihre Zweitwohnungsbesitzer aktiv einbinden können. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Destinationen einen vierstufigen Prozess befolgen müssen, um Engagement ihrer Zweitwohnungsbesitzer zu erreichen. Wenn sich Destinationen darauf konzentrieren, ihre Beziehung zu Zweitwohnungsbesitzern sichtbar, erreichbar, beherrschbar und nutzbar zu machen, können sie Zweitwohnungsbesitzer auf strukturierte und systematische Weise einbinden. Die Studie fördert die angebotsseitige Sicht auf Engagement und die flow-basierte Sichtweise von Destinationen. Die Ergebnisse sind für Destinationsmanager, politische Entscheidungsträger und Tourismusmarketing-Verantwortliche von grosser Bedeutung.