Einleitung
摘要
Dieses Zitat aus dem Buch „Sprache und Sein“ der Journalistin Kübra Gümüşay scheint ein Paradox zu beschreiben, bringt aber ein wesentliches Charakteristikum der menschlichen Sprache auf den Punkt: Sprache entscheidet darüber, welche Zugänge Menschen zu „Dingen“ (im Sinne Karl Bühlers) in der Welt haben und welche Wahrnehmungen der „Dinge“ sprachlich konstruiert werden. Soziale Bindungen können sprachlich geschaffen und über die genutzte Varietät kann Gruppenzugehörigkeit ausgedrückt werden. Auf diese Weise können sich Individuen miteinander vernetzen oder mithilfe einer bestimmten Varietät in einem bestimmten Kontext bewusst von anderen Gruppen abgrenzen.