错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Bewirken die Erfahrungen der Pandemie eine Hinwendung zum nachhaltigen Tourismus? Eine Longitudinalstudie zu (veränderten) Urlaubsbedürfnissen im studentischen Milieu in Salzburg

  • Wolfgang Aschauer,
  • Roman Egger

摘要

Nach Bewältigung der Pandemie sieht sich der Tourismus mit einer „neuen Normalität“ konfrontiert, da das Reisen über die letzten Jahre durch Reisebeschränkungen und Pandemieregeln stark beeinflusst war. In ähnlicher Weise stellen Reisende (auch aufgrund der zu erwartenden Risiken des Klimawandels) ihr Verhalten aktuell stärker infrage. Anstelle von Overtourism und Wachstum rücken Konzepte wie Slow Tourism, Nachhaltigkeit und Aspekte der lokalen Wertschöpfung des Tourismus stärker in den Mittelpunkt. Wir untersuchen in einer Längsschnittstudie mit 155 Studierenden im Raum Salzburg zu zwei Messzeitpunkten (November 2019 und Mai 2021), ob sich während der Pandemie grundlegende Werthaltungen, Urlaubsbedürfnisse und Reisemotive bei den Reisenden verändert haben. Zudem haben wir die Sichtweisen im studentischen Milieu erhoben, wie die künftige Ausrichtung des Tourismus in Zukunft aussehen soll, welche Entwicklungen im globalen Tourismus zu erwarten sind und wie groß die eigene Bereitschaft ist, persönlich zu Veränderungen im Tourismussystem beizutragen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Frauen stärker als Männer bereit sind, das eigene touristische Verhalten zu überdenken und dass jene, die stark nach Unabhängigkeit, Hedonismus und Abwechslung streben, weniger zu Einschränkungen des Reisestils bereit sind. Da zahlreiche Triebkräfte gegen eine weitreichende Änderung des eigenen Reisestils wirken, herrscht im Studierendenmilieu insgesamt das Bild vor, dass sich in der Ausrichtung des globalen Tourismus künftig wenig ändern dürfte.