Zum Eingeständnis unserer unveräußerlichen Verbindungen mit dem Kosmos
摘要
Dieses Kapitel zeichnet den Fortschritt von Studien nach, die mehrere wissenschaftliche Disziplinen einschließen und mehr als vierzig Jahre Forschungsarbeit umfassen. Insgesamt legt sich dabei der Schluss nahe, dass Leben ein kosmisches Phänomen ist. In zwölf grundlegenden Schritten entwickelt der Autor vorliegend eine umfassende Perspektive hinsichtlich dieses wissenschaftlichen und zugleich philosophischen Themengebietes. Ausgehend von der Tatsache der komplexen organischen Natur interstellaren Staubs reflektiert Wickramasinghe über die Implikationen einer Akzeptanz des Konzepts kosmischen Lebens. Er betrachtet ferner die Thematik der Exoplaneten und der Suche nach außerirdischem Leben und wendet sich dabei der Panspermie-Theorie zu, welche er seit den 1970er Jahren maßgeblich wiederbelebt und weiterentwickelt hat. Er argumentiert für den kosmischen Ursprung des Lebens unter Heranziehung von stochastischen Erwägungen und diskutiert direkte spektroskopische und weitere Beweisgrundlagen für die Panspermie. Die Frage der Verteilungsdichte bewohnbarer Exoplaneten und der Möglichkeit eines interplanetaren Transfers von Lebensformen werden besprochen. Ergänzt wird dies durch die Geschichte der Erforschung von Meteoriten, Mikrometeoriten und der Frage kometarer Bakterien. Aktuelle, relevante Studien zum umstrittenen Polonnaruwa-Meteoriten werden ebenfalls berücksichtigt. In Bezug auf das Thema Panspermie werden die Entnahme von Proben aus der Stratosphäre sowie die These von Krankheiten und Pandemien aus dem Weltraum als wichtige Bereiche bestehender und möglicher zukünftiger Forschungen vorgestellt.