Einbeziehung interkultureller Kompetenz im EFL-Unterricht: Der Fall japanischer Hochschuleinrichtungen
摘要
Da die Welt zunehmend vernetzter wird, konkurrieren japanische Universitäten heftig darum, global kompetente Fachkräfte zu fördern, die in der Lage sind, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit JapansJapan international zu steigern. Englischkenntnisse, insbesondere in Bezug auf Varietäten aus Ländern des sog. inneren Kreises, werden als grundlegend angesehen, um eine Brücke zwischen Japan und anderen Nationen zu bauen. Als Ergebnis wird Englisch als FremdspracheEnglish as a Foreign Language(EFL) in den Mittelpunkt der Internationalisierungspolitik auf tertiärer Ebene gestellt. Doch während die Beziehung zwischen Sprache und Kultur gut dokumentiert ist, bleibt die Entwicklung interkultureller KompetenzIntercultural competence weitgehend vom EFL-Lehrplan an japanischen HochschulbildungseinrichtungenHigher education getrennt. Dieses Kapitel wird zunächst die Auswirkungen von Internationalisierungsstrategien auf den FremdsprachenunterrichtForeign language education an japanischen Universitäten erörtern. Zweitens wird der Autor verschiedene Ansätze zur Integration interkultureller KompetenzIntercultural competenceim EFL-Unterricht untersuchen, nämlich indem über oberflächliche Inhalte hinausgegangen, affektive und verhaltensbezogene Komponenten in den Unterricht integriert und ein Gefühl der globalen BürgerschaftGlobal citizen(ship) bei den Studierenden mittels der UNESCO-Ziele für nachhaltige EntwicklungSustainable development goals entwickelt wird. Schließlich wird der Autor einige der internen und externen Herausforderungen dieses Ansatzes in JapanJapan erörtern, einschließlich unflexibler Wahrnehmungen der nationalen IdentitätNational identity, eines Mangels an interkultureller Ausbildung für Lehrkräfte und der Zielsetzung des Muttersprachlerismus.