Umweltbewusstsein und Sri Aurobindo: Lektionen für die Gegenwart
摘要
In der gegenwärtigen Zeit der Umweltkrise sucht die menschliche Gemeinschaft verzweifelt nach einem neuen Paradigma, das es der Menschheit ermöglichen würde, ein Gleichgewicht zwischen Fortschritt und Nachhaltigkeit zu finden. In diesem Licht wird auch die Religion erforscht, um eine ethische Orientierung zu bieten, die unsere Einstellung und Werte gegenüber der Umwelt neu formen könnte. In diesem Aufsatz wird die Philosophie von Sri Aurobindo analysiert, um die Idee des Heiligen oder Spirituellen in Bezug auf die Natur wiederherzustellen. Dieser Aufsatz wird seine Ansichten über die absolute Realität Sachhitᾶnanda-Sat (Existenz), Cit (Bewusstsein) und Ᾱnanda (Glückseligkeit) und sein Verständnis von Involution und Evolution untersuchen. Dieser Involution-Evolutions-Prozess beinhaltet die Idee der „Integration“ von Materie, Leben und Geist. Die Idee der Vergöttlichung bringt explizit den Punkt hervor, dass die Natur nicht nur Materie ist, sondern als Grundlage für alle Lebensformen betrachtet werden sollte. Dies hat eine tiefe Verbindung, wenn wir es aus der ökologischen Perspektive betrachten, insbesondere angesichts des Wertedualismus der westlichen Tradition von Geist und Materie. Sri Aurobindos andere Arbeiten über die Veden, Upanishaden, Bhagavad Gita, seine Arbeit an Savitri, seine Poesie, in der die Natur als Metapher verwendet wird, offenbaren seine enge Affinität zu einem ökospirituellen Diskurs, von Unterschied und Einheit, von intrinsischem Wert in der Natur und den Möglichkeiten im Menschen für eine göttliche Transformation.