错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Science-Fiction-Roman von Manjula Padmanabhan

  • Java Singh

摘要

Manjula Padmanabhan ist eine Pionierin in der englischsprachigen Science-Fiction (sf) von indischen Frauen. Vielleicht weil sie in Indien keine weiblichen Vorgängerinnen hatte, teilt Padmanabhans Arbeit viele Gemeinsamkeiten mit den Werken amerikanischer feministischer SF-Autorinnen der 1970er-Jahre. Um die gemeinsamen Themen zu skizzieren, die in der SF von Frauen behandelt wurden, liefert das Kapitel eine jüngere Geschichte der SF von Frauen in den USA und der SF-Literatur in Indien. Das Kapitel diskutiert die Grundlagen der Mythenkritik, da dies eine produktive Methode zur Lektüre von SF ist, einem Genre, das traditionelle Mythologien umfangreich neu interpretiert und dabei neue Mythen schafft. Das Kapitel bietet einen kritischen Überblick über Manjula Padmanabhans SF, wobei die „Meiji Saga“, bestehend aus Escape (2008) und The Island of Lost Girls (2015), für die räumliche Analyse ausgewählt wird. Das räumliche gynokritische Modell zeigt, dass die Romane „Kreuzungen“ als neutrale Orte für Übergänge dekanonisieren und sie stattdessen als Orte des Widerstands darstellen. Sie entgrenzen auch das moderne Schlachtfeld und die römische Gladiatorenarena und zeigen die fortwährende Präsenz, seit der Antike, von mächtigen Interessengruppen, die vom Spektakel des Kampfes profitieren. Schließlich hebt das Kapitel die Darstellung von futuristischen Fahrzeugen und tragbaren Lebensräumen in dem Roman hervor und untersucht, wie sie jegliche Vorstellungen vom permanenten Zuhause als sicherem Ort entwurzeln.