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Das Verhältnis von Literatur und Medizin als Gegenstand kulturwissenschaftlicher Analyse

  • Dongyao Liu

摘要

In Großbritanien wurden die Cultural Studies von Raymond Williams, Richard Hoggart, Edward Thompson, Stuart Hall und anderen Forschern begründet. Im Jahr 1964 gründete die University of Birmingham das Center for Contemporary Cultural Studies. Die Cultural Studies gingen aus der traditionellen Disziplin der englischen Literaturwissenschaft hervor. Die Birmingham-Schule verlagerte den Kulturbegriff von der Elitenkultur zur Populärkultur und setzte sich für Einwanderer, Frauen und soziale Minderheiten ein. Ihre Forschungsgebiete umfassten die Arbeiterkultur der 1960er-Jahre, Jugendsubkulturen in den 1970er-Jahren sowie Rassen- und Frauenfragen in den 1980er-Jahren. Diese Bewegung hatte großen Einfluss in den USA und Kanada. Die zweite Generation der Birmingham-Schule in den USA wurde durch Lawrence Grossberg, einen Schüler von Stuart Hall, vertreten. Als Marxist konzentrierte sich seine Forschung auf die Kultur in Bezug auf wirtschaftliche und politische Zusammenhänge. Diese akademische Strömung der Cultural Studies basiert auf der marxistischen Gesellschaftstheorie und widmet sich der Untersuchung des Alltagslebens der Massen, insbesondere der Populärkultur, Frauenfragen und Minderheitenkulturen. Ihre Hauptmerkmale lassen sich in zwei Punkten zusammenfassen: Erstens vereinen die Cultural Studies Ansätze aus Literatur-, Geschichtewissenschaft, Philosophie, Soziologie, Anthropologie usw., und es gibt keine einzige, in sich geschlossene Theorie oder konstante Forschungsmethodik. Sie sind also interdisziplinär. Zweitens weisen die Cultural Studies unter dem Einfluss der Neuen Linken und der ideologischen Theorien von Louis Pierre Althusser eine starke politische und sozialkritische Orientierung auf.