Johann Sebastian Bachs »Goldberg-Variationen« – eine Reiseführung
摘要
»Se non è vero, è ben trovato.« – Wenn es nicht wahr ist, dann ist es gut erfunden. In seiner Biographie von Johann Sebastian Bach aus dem Jahr 1802 erzählt Johann Nikolaus Forkel zur Geschichte der Goldberg-Variationen die folgende Anekdote: »Graf Keyserlingk, der frühere russische Botschafter in Sachsen, war häufig in Leipzig zu Gast. Einer seiner Diener namens Johann Gottlieb Goldberg war ein begabter junger Cembalospieler, ein Schüler von Wilhelm Friedemann Bach und später von Johann Sebastian Bach selbst. Der Graf litt an Schlaflosigkeit und Unwohlsein, und Goldberg, der bei ihm wohnte, musste sich im Zimmer nebenan aufhalten, um das Leiden seines Herrn durch Musik zu mildern.