Das erste Kapitel verdeutlicht strukturiert und umfassend die Auslangslage der Auslegung des Art. 5 lit. a CEDAW. Anhand anschaulicher Beispiele aus kulturell-religiösen Bräuchen und nationaler Rechtsprechung wird dargestellt, wie Geschlechterstereotype und Rollenbilder die Diskriminierung von Frauen begünstigen bzw. selbst eine Diskriminierung sein können. Es wird weiter gezeigt, dass der Auslegung und Bedeutung des Art. 5 lit. a CEDAW für den völkerrechtlichen Diskriminierungsschutz von Frauen in der bisherigen Forschung lediglich eine verschwindend geringe Aufmerksamkeit beigemessen wurde, was seine Untersuchung umso erforderlicher macht. Nach der Erläuterung der zugrunde liegenden Arbeitshypothesen werden die angewandte Methodik der in den Art. 31 bis 33 WVK kodifizierten Auslegungsregeln erklärt sowie der Gang der Untersuchung dargelegt.

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Einleitung

  • Juliane Bertram

摘要

Das erste Kapitel verdeutlicht strukturiert und umfassend die Auslangslage der Auslegung des Art. 5 lit. a CEDAW. Anhand anschaulicher Beispiele aus kulturell-religiösen Bräuchen und nationaler Rechtsprechung wird dargestellt, wie Geschlechterstereotype und Rollenbilder die Diskriminierung von Frauen begünstigen bzw. selbst eine Diskriminierung sein können. Es wird weiter gezeigt, dass der Auslegung und Bedeutung des Art. 5 lit. a CEDAW für den völkerrechtlichen Diskriminierungsschutz von Frauen in der bisherigen Forschung lediglich eine verschwindend geringe Aufmerksamkeit beigemessen wurde, was seine Untersuchung umso erforderlicher macht. Nach der Erläuterung der zugrunde liegenden Arbeitshypothesen werden die angewandte Methodik der in den Art. 31 bis 33 WVK kodifizierten Auslegungsregeln erklärt sowie der Gang der Untersuchung dargelegt.