Endlich lösen sich die veralteten Kategorisierungen auf – „geistig“, „körperlich“, „psychisch/seelisch“. Lange Zeit wurden Menschen mit Beeinträchtigungen in strikte Kategorien eingeordnet Geistig-körperlich oder psychisch-seelisch hießen die Kategorien in Jugendhilfe und Eingliederungshilfe. Diese Einteilung war nicht nur unvollständig, sondern auch ausgrenzend, da sie gegenseitige Ausschlusskriterien schuf. Wer als „geistig behindert“ galt, wurde kaum mit „psychischen Behinderungen“ in Zusammenhang gebracht – und bei einer Diagnose einer psychischen Störung, wurde die Möglichkeit einer grundsätzlichen geistigen Beeinträchtigung nicht getestet. Diese Dichotomie ist mit unserem heutigen Wissen nicht mehr haltbar.

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Wechselwirkungen zwischen kognitiven und psychischen Faktoren

  • Marco Boehm

摘要

Endlich lösen sich die veralteten Kategorisierungen auf – „geistig“, „körperlich“, „psychisch/seelisch“. Lange Zeit wurden Menschen mit Beeinträchtigungen in strikte Kategorien eingeordnet Geistig-körperlich oder psychisch-seelisch hießen die Kategorien in Jugendhilfe und Eingliederungshilfe. Diese Einteilung war nicht nur unvollständig, sondern auch ausgrenzend, da sie gegenseitige Ausschlusskriterien schuf. Wer als „geistig behindert“ galt, wurde kaum mit „psychischen Behinderungen“ in Zusammenhang gebracht – und bei einer Diagnose einer psychischen Störung, wurde die Möglichkeit einer grundsätzlichen geistigen Beeinträchtigung nicht getestet. Diese Dichotomie ist mit unserem heutigen Wissen nicht mehr haltbar.