Das höchste Gut vereint Kants Grundfragen nach Wissen, Moral, rationaler Hoffnung und dem Wesen des Menschen. Da das höchste Gut moralisch geboten, aber irdisch unerreichbar sei, postuliert Kant die Existenz Gottes und die Unsterblichkeit der Seele, um Moral und Religion zu verbinden. Ich bemängle jedoch, dass der gegenwärtigen Forschung eine Präzise Interpretation fehlt. Dies liegt an drei Hauptschwierigkeiten: erstens Kants eigener begrifflicher Unklarheit, zweitens der verstreuten und sich wandelnden Thematisierung über sein gesamtes Lebenswerk hinweg, und drittens dem oft vernachlässigten historischen Einfluss der antiken griechischen Philosophie.

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Einleitung

  • Sung-Yeop Jo

摘要

Das höchste Gut vereint Kants Grundfragen nach Wissen, Moral, rationaler Hoffnung und dem Wesen des Menschen. Da das höchste Gut moralisch geboten, aber irdisch unerreichbar sei, postuliert Kant die Existenz Gottes und die Unsterblichkeit der Seele, um Moral und Religion zu verbinden. Ich bemängle jedoch, dass der gegenwärtigen Forschung eine Präzise Interpretation fehlt. Dies liegt an drei Hauptschwierigkeiten: erstens Kants eigener begrifflicher Unklarheit, zweitens der verstreuten und sich wandelnden Thematisierung über sein gesamtes Lebenswerk hinweg, und drittens dem oft vernachlässigten historischen Einfluss der antiken griechischen Philosophie.