In dieser Arbeit wurde der Versuch unternommen zu zeigen, dass Strauss’ musikalisches Denken eine janusköpfige Ausrichtung aufweist: Einerseits rekurriert er auf semantische Bedeutungsebenen historischer Kompositionspraxis und blickt damit in die Vergangenheit, andererseits nutzt er diese Rückbezüge als Ausgangspunkt für die Erschliessung neuer Formen und Bedeutungsdimensionen. Indem er traditionelle Elemente in kompositorische Konzepte integriert, entwickelt er ein komplexes musikalisches Gefüge, das zwischen historischer Verankerung und schöpferischer Erneuerung vermittelt.

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Kontinuität und Diskontinuität

  • Bardia Charaf

摘要

In dieser Arbeit wurde der Versuch unternommen zu zeigen, dass Strauss’ musikalisches Denken eine janusköpfige Ausrichtung aufweist: Einerseits rekurriert er auf semantische Bedeutungsebenen historischer Kompositionspraxis und blickt damit in die Vergangenheit, andererseits nutzt er diese Rückbezüge als Ausgangspunkt für die Erschliessung neuer Formen und Bedeutungsdimensionen. Indem er traditionelle Elemente in kompositorische Konzepte integriert, entwickelt er ein komplexes musikalisches Gefüge, das zwischen historischer Verankerung und schöpferischer Erneuerung vermittelt.