Genese und Geltung künstlicher Menschen. Eine historisch-epistemologische Analyse technischer Optimierung am Beispiel von Goethes Homunculus
摘要
Philosophische Visionen und literarische Narrative künstlicher Menschen zeigten bereits vor den biotechnischen Experimenten am Ende des 20. Jahrhunderts auf eindrückliche ethische Weise, wie prekär es um das Begriffsgerüst des ‚Menschlichen‘, ‚Geistigen‘ oder ‚Körperlichen‘ steht. Technologische Objektkulturen, bestehend aus Automaten, Cyborgs oder Klonen, sind es, die die Souveränität des menschlich-autonomen Subjekts immer weiter infrage stellen und die es philosophisch und literaturwissenschaftlich zu reflektieren gilt.