Sensomotorik und neurologische Erkrankungen
摘要
Morbus Parkinson basiert auf einer Störung der Basalganglien, was u. a. zur posturalen Instabilität und einer veränderten Gangsensomotorik bis hin zum Erstarren führt. Kopfschmerzsyndrome können die Sensomotorik, die Kognition und das Verhalten verändern. Zur Migräne gehören u. a. posturale Defizite, Veränderungen des Gehens und eine hohe Stressempfindlichkeit. Der zerebrale Insult sorgt für sensomotorische Defizite und kognitiv-emotionale Funktionsstörungen. Beim gutartigen Lagerungsschwindel sind der vestibulo-spinale und der vestibulo-okuläre Reflex gestört. Die Neuropathie ist ein unabhängiger Risikofaktor für Stürze. Die „stepping strategy“ ist der bevorzugte Mechanismus zu ihrer Verhinderung. Beim Diabetes mellitus ist die Gangsensomotorik bereits vor der Diagnose Polyneuropathie verändert. Gleiches gilt für die Muskelatrophie der distalen und proximalen Muskeln. Das Gehen spiegelt die Nervenschädigung wider. Der Diabetiker ist peripher kontraktil und reflektorisch instabil und defizitär.